• Es gibt immer mehr Spezialisierungen innerhalb der Medizin. Das ist einerseits gut, da man sich mit seinem Fachgebiet perfekt auskennt und in dem Bereich einer der besten ist, andererseits werden andere Gebiete vernachlässigt und rücken in den Hintergrund.
Mein Ziel ist es, mit der Osteopathie jeden anzusprechen. Von Neugeborenen über Jugendliche, Schwangere, Erwachsene bis hin zu Senioren – die Osteopathie ist für jeden etwas. Laufende Fortbildungen sollen sichern, dass man sich in jedem Alter mit der jeweiligen Physiologie und Pathologie auskennt und das Wissen bei der Diagnose und Behandlung integrieren kann.
  • Die pädiatrische Osteopathie ist ein spezielles Gebiet der Osteopathie und setzt ein umfangreiches Wissen über die Embryologie und die kindlichen Entwicklungsstufen voraus.
Dieses Wissen verbindet der Osteopath mit seinen palpatorischen Fähigkeiten, um durch sorgfältige Überprüfung des gesamten Körpers den Zustand des kleinen Patienten zu beurteilen. Die über Jahre entwickelte Palpation ist besonders bei den Kleinsten sehr wichtig, da sie uns nicht über Sprache mitteilen können, wo ihre Probleme liegen.
Bei der osteopathischen Behandlung werden dann sehr sanfte Techniken angewendet, die dem Kind zu einem verbesserten Gleichgewicht und somit zu Wohlbefinden und Gesundheit verhelfen sollen. 

In vielen Ländern sind Osteopathen bereits im Kreissaal anwesend und immer mehr Eltern lassen ihr Kind bereits in den ersten Wochen osteopathisch untersuchen. Der empfindliche Säugling ist während des Geburtsvorganges hohen Druck- und Zugkräften ausgesetzt (Früh-, Zangen-, Saugglockengeburt, Kaiserschnitt). Dies kann zu Verspannungen oder auch Verformungen des Kopfes und im Körper führen.
In diesem kurzen Bericht können Sie nachlesen, weshalb die Osteopathie bereits bei den Kleinsten oder auch in der Schwangerschaft sinnvoll sein kann.
  • Wenn man im höheren Alter unter Beschwerden leidet hört man immer wieder Sätze wie „Sie sind ja auch keine zwanzig mehr!“ Für viele ist es vollkommen normal, dass Bewegungen schmerzen, einen Kopfschmerzen plagen oder vieles einfach nicht mehr möglich ist. Natürlich gibt es altersbedingte Krankheiten wie zum Beispiel Osteoporose, Arthrose und auch das Immunsystem ist nicht mehr das, was es mal war. Dennoch kann die Osteopathie auch hier eingesetzt werden mit dem Ziel, Leiden zu mindern und die Lebensqualität positiv zu beeinflussen. Auch in den höheren Lebensjahren sollte man Schmerzen nicht einfach so hinnehmen, sondern nach Wohlbefinden streben.
  • Ob Olympia oder DFB, ob Leistungssport oder Breitensport – die Osteopathie hat sich auch in diesem Bereich etabliert. 
Die Sportosteopathie setzt sich mit den besonderen körperlichen Beanspruchungen sportlicher Bewegungen und mit den typischen Sportverletzungen auseinander. Sie kann sowohl präventiv eingesetzt werden, aber auch unterstützend in Wettkampfphasen sowie im Rahmen der Rehabilitation. Die ganzheitliche Therapie zielt darauf ab bereits früh kleine Probleme zu erkennen und zu behandeln, auch dann, wenn noch keine Symptome aufgetreten sind. So kann der Sportler in jedem Wettkampf und jeder Trainingseinheit wieder 100% Einsatz zeigen.